【Präsentation】 Die Abschätzung des Süßwasserfisch Vorkommens innerhalb des Koto Flachlandes in Shiga, JAPAN

In diesem Artikel halte ich ein Ergebnis Untersuchungens über die Abschätzung des Süßwasserfisch Vorkommens innerhalb des Koto Flachlandes in Shiga, Japan.

Zuerst werde ich Ihnen eine Einführung bieten indem ich die detailierten Gegebenheiten erläutere und auf die Absicht näher eingehe. Darauf möchte ich das Gebiet, welches untersucht worde, und die Forschungsmethoden vorstellen. Das sich daraus ergebende Resultat welches Auskunft über das Fischvorkommen und seine Gründe gibt, sowie die Umwelttechnischen Daten folgen und die Konklusion daraus bilden den Abschluss meines Vortrages.

Wie bereits gesagt werde ich zuerst die Absichten hinter dem Projekt klären. Hauptsächlich sollte es Antworten auf Fragen die vorherrschenden Lebensumstände, verschiedenen Einflüssen, welche auf diese wirken und das Vorhandensein der Einflüssen, sowie die weitere Entwicklung betreffend, geben.

Japan als Land in welchem die nachforschungen stattfanden und ganz besonderst die Präfektur Shiga, möchte ich genau vorstellen. Japan ist der östlichste Staat der zu Asien gezählt wird und hat auf eine Fläche von fast 380.000 km2, was ungefähr der größe Deutschland entspricht, eine Einwohneranzahl von fast 130 Mio. Es gilt als ein sehr gebirgiges und flussreiches Land.

Die Präfektur Shiga selbst befindet sich relativ mittig und erstreckt sich über eine Fläche von 4,017 km2 und hat eine Einwohneranzahl von fast 1,4 Millionen. Shiga ist umgeben von einem ungefähr 1,000m hohen Gebirge und beheimatet den grössten See Japans, den Biwa See. Der hier rot markierte Bereich stellt das untersuchte Gebiete dar.

Das untersuchte Gebiete, hier weiß, befindet sich in Koto Flachland der Shiga Präfektur. Die gelben Lienen sind Höhenlienien welche 50m voneinander versetzt zu betrachten sind und die blauen Lienien stehen für die vorhandenen Flüsse. Diese Flüsse sind ausschlaggeben für die geographischen Formgebung dieses Gebietes.

Jetzt sehen Sie einen Querschnitt des Koto Flachlandes der von der Japanischen Regierung unter verwendung von 50m DEM (Degital Elevation Model) erstellt worde. Wieder ist das betrachtete Gebiet rot hervorgehoben und alpha, beta stellen zwei verschiedene Punkte dar. Von alpha zu beta wird dar Querschnitt betrachtet. Das betrachtete Gebiet befindet sich, wie man gut erkennen kann, an einer niedrigen stell, welche jedoch eine geringe neigung vorweist.

Da der Ort und seine Besonderheiten geklärt sind, komme ich zur genaueren vorstellung der Nachforschung an sich. Die Forschungsarbeit fand in einem Zeitraum von 4 Jahren, jeweils von April bis Juni, 2006 bis 2009 statt. Einmal die Woche, jeden Montag wurde eine 1,4 km2 weite Areal, die sich vom Uso über den Inukami, die Toukaido Zugverbindung bis zum Biwa See erstreckt, untersucht. Wir fingen Fische mithilfe eines Netzes und stellten Temperatur und flow rate des Ortes fest. Dies fand im Rahmen des Field Work der Präfekturuniversität Shiga, welches ein Teil des Unterrichtes ist statt.

Die gesammelten Daten wurden mithilife des GIS (Geographical Information System) zusammengeführt, analysiert und dann in einer Karte deutlich verarbeitet.

Dies sind die Daten, die aus 4 Jahren forschen hervorgingen. Alles in allem sind es 308 Plätze und 30 Fischarten.

Die Daten ließen eine deutliche Tendenz der bevorzugten Lebensgebiete von 8 Fischarten erkennen. Diese erläutere ich nun genauer, doch da die Bezeichnungen der Fischarten sich nicht zum übersetzen eignen, werde ich die wissenschaftlichen Bezeichnungen verwenden.

Als erstes der Rhinnogobius, welcher an 148 Orten anzufinden war, was ein relativ weites Gebiet darstellt. Des weiteren wurde er in großer Anzahl gefangen. Aus diesen Karte ergab sich die Vermutung das er im Unterlauf in größerer Anzahl vorhanden ist.

Die nächste Art, Misgurunus anguillicaudatus wurde wieder in einem weiten Gebiet, 55 Orten gefunden.

Der Cobitis biwae fand sich nur an 22 Plätzen, damit stellt sich die Frage, ob er in einem noch weiteren gebiet, verstreut anzufinden ist.

An weiteren 54 Orten erschinen der Odontobutis obscura, wobei 70% der Fundorte in Hinatsu lagen und auch im benachbarten Kanal konnten viele gefangen werden. Die Frage ich nun ob dies auf eine große Anzahl von Quellen in der Nähe der Siedlung schließen lässt.

Oryzias latipes zeigte sich an 34 Orten, da lagen wieder 80% in einem Kanal in der Nähe des Inukami, auch neben Kanro war die Anzahl relative hoch.

Die Fischgattung, Tanakia limbata konnte an 21 Orten gesichtet werden, diese waren im Umkreis von Hinatsu und Kanro. Darüber hinaus ist zu erwähnen, das diese Art eine bestimmte Muschel braucht, in der sie ihren Leich ablegen kann um sich fortzupflanzen. Obwohl diese Muschelart weit verbreitet ist, beschränkt sich das Vorkommen des Tanakia limbata auf eine kleinere Fläche.

Micropterus salmoides und Lepomis macrochirus sind zwei Arten, deren wurzeln nicht in Japan liegen. Die Fundorte waren eher dar, 13 Stück in einem benachbarten Sumpfland des Biwa Sees, welches mäßige Strömung besitzt.

Zacco waren an 44 anzutreffen, 70% davon lagen in Hinatsu, rest im umkreis der Siedlungen.

Der Phoxinus logowskii steindachneri war nur an 8 Orten zu finden, daher ergibt sich die Frage ob im weiteren Umkreis der alten Siedlung Hinatsu zu finden sein könnte.

Hier sehen Sie die monatsweise gemessene Wassertemperatur an der Fundorten. Im April konnte man obwohl der unterlauf niedrig ist eine Temperatur zwischen 16 Grad und 22 Grad feststellen. Die Außentemperatur war niedrig und es war kurz vor der Erntezeit. Es wäre wohl ratsam das Gebiet auszuweiten.

Im Mai konnte man das Gebiet in 3 Teile untergliedern, der Umkreis der Tokaido Lienie mit unter 20 Grad, der Umkreis der dorf Hinatsu mit 16 Grad und 22 Grad und die Reisfelder entlang des Inukami deren Temperatur zwischen 16 Grad und 28 Grad lag. In den Bereichen um Tokaido und Hinatsu ist anzunehmen das viele Quellen vorhanden sind, während in der nähe der Reisfelder, deren Abfluss in den Fluss Auswirkungen auf die Temperatur haben könnte.

Die Tendenz im Juni entspricht der Tendenz im Mai, wieder untergliedern wir die Gebiete, diesmal jedoch nur in 2 Teile. Den umkreis des Hinatsu mit 16 Grad bis 22 Grad und die Reisfelder entlang des Inukami mit 19 Grad bis 29 Grad. Wieder stellt sich die Frage ob es im Umkreis von Hinatsu viele Quellen gibt und ob der Abfluss der Reisfelder in den Fluss auswirkungen auf die Temperatur hat.

Auf dieser Folie erkennt man Flow Rate, Fluss-Kanalweite und Fluss-Kanaltiefe. Je größer die Markierung ist, desto größer ist auch der wert den er darstellen soll.

Dies zeigt den COD, welcher ausschließlich im Jahre 2008 und 2009 gemessen wurde. Im Umkreis von Hinatsu waren eher niedrige Werte während im Umkreis der Reisfelder die Werte eher hoch waren.

Zusammengefasst ergibt sich das das Vorkommen der Fische wohl von der Wassertemperatur beeinflusst wird. Damit lassen sich die Arten auch in 3 Gruppen unterteilen.

Hier die Topographische Karte von 1982 und die Siedlungskarte von 1893 zu einer zusammengefügt. In einem höher gelegenen natürlichen Damm der Hochwasserebene finden sich eine Häufung von Siedlungen, welche einen guten Wasserabfluss besitzt. Desweiteren bilden Kawasebaba, Morido, Kongoji, die Spitze des Flussdeltas, in welchem viele Quellen liegen.

Das nun gezeigte Bild ist aus dem Buch von Herrn Haruo Noma entnommen und zeigt die 4 Quellen die Hinatsu umgeben und die fünfte die direkt in der Siedlung entspringt.

Die Daten, die durch das Fangen der Fische und die Vermessung des Flusses (Tiefe, Schnelligkeit, etc.) gesammelt worden sind, werden mithilfe des GIS verarbeitet und damit der Einfluss verschiedener Faktoren auf das Fischvorkommen analysiert. Das Vorkommen der verschiedenen Fischarten, welches an sich bereits durch ihre Artbeschaffenheit verschiedenen Bedingungen benötigen, verfolgt hauptsächlich von der Wassertemperatur abhängend, welche durch die Topographischen Eigenschaften (insbesondere Quellen) bestimmt wird, eine charakteristische Tendenz. Es liegt nun die Vermutung nahe, dass die Bildung von Siedlungen im Zusammenhang damit steht.

Ich danke Ihnen vielmals für Ihre Aufmerksamkeit.